Sieben Monde (Marcus Sedgwick) Rezension

Sieben Monde von Marcus SedgwickMarcus Sedgwick

Name: Sieben Monde

Autor: Marcus Sedgwick

Preis: 14.95€ (Taschenbuch)

Seitenanzahl: 232

Verlag: dtv

Auszug aus dem Buch: Er tritt wild um sich, und nun schreit er auch aus vollem Hals. Die Männer reißen ihm das Hemd vom Leib (…) Er sieht, wie er ein großes Messer zieht (…) Aus dem Augenwinkel sieht Erik ein vertrautes Gesicht, dass er von jeher kennt (…) Sie flüstert ihm zu. Ich bin dir gefolgt (…) Bevor sein Vestand völlig aussetzt kommt ihn noch ein letzter Gedanke. Das erlebe ich nicht zum ersten Mal.

Sieben Monde ist ein sehr müstischer Roman, der von Marcus Sedgwick geschrieben wurde. Dieser hat schon immer Jugendbücher geschrieben und damit sehr große und coole Preise abgeräumt (geb. 1968; Arbeit als Buchhändler). Der Roman ist sehr geheimnissvoll und man weiß anfangs nicht genau, worum es den jetzt eigentlich gehen soll.  Das Buch wurde in 7 große Kapitel aufgeteilt, die jeweils noch mal in einzelene Kapitel unterteilt sind. Jedes der 7 Kapitel (benannt nach Inhalt und verschiedenen Mondarten) handelt von einer anderen Zeit, angefangen in der Zukunft und endet weit in der Vergangenheit. Es spielt jedes mal auf der gleichen Insel (Blessed) und jedes Mal kommen Erik und Merle darin vor. Manchmal wird es aus der Sicht eines Außenstehenden erzählt, manchmal aber auch aus der Sicht von einem der Beiden. In jeder Zeit treffen sich Erik und Merle druch Zufall, manchmal weiß einer der Beiden, dass sie sich schon einmal gesehen haben sagt aber nie etwas. Die Beiden treten mal als Mutter mit Sohn auf oder auch als Großvater und Enkel. Aber jedes Mal verbindet die beiden etwas und immer spielt ein Hase eine kleine o. große Rolle in ihrem zusammentreffen. Da das Buch quasi am Ende anfängt, ist es etwas verwirrend. Aber man kommt schnell rein. Die entgültige Auflösung kommt aber erst am Ende im Prolog, damit es die ganze zeit über müstisch und spannend bleibt, so wie es auch ist…

Ich finde das Buch sehr sehr, schön, obwohl man eine kleine Erklärung zu der Strukutur am anfang einbauen hätte können. Ich glaube, dass das für viele klassische Leser eine neue Erfahrung gewesen ist. Natürlich sind alle klassiker auch toll und man muss sie unbedingt einmal gelesen haben, aber dieses Buch ist anders. Man muss sich darauf einlassen und an dem Punkt an dem man voll in dem Buch drin ist, die Lesezeit einfach genießen…

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